Am Samstagabend empfingen wir den Tabellendritten aus Herne zuhause in der Halle Aspe. Wir hatten uns für dieses Spiel viel vorgenommen, waren wir doch im Jahr 2026 zuhause noch ungeschlagen. Nicht mit dabei waren Niki Busse, Niklas Hinsch (private Gründe) und Tabea Glißmann (krank). Zudem fehlten uns die Langzeitverletzten Tom Ostrop (Mittelfußbruch), Nico Timm (Schulter) und Fynn Sträter (Knie). Jannik Mader aus der Zwoten half auf Rechtsaußen aus. Danke dafür, Manta! Für Hinschi fungierte Olli Glißmann als Co-Trainer und Sina Gerber übernahm für Tabea. Danke an euch beide! Marc-Ole Pöppelmeier (Rücken) und Mike Steffen (Fuß) gingen angeschlagen in die Begegnung.
Wir kamen ganz ordentlich in die Partie und die ersten Minuten war diese auch ausgeglichen. Marc-Ole Pöppelmeier erzielte nach 15 Minuten den 6:7-Anschlusstreffer. Danach gaben wir uns allerdings dem Schlendrian hin, verspielten einige Bälle und liefen immer wieder in leichte Gegenstoßtore. Emil Weste stellte für die Gäste aus dem Ruhrpott in Minute 22 auf 7:12. Diesen Rückstand konnten wir bis zur Pause nicht mehr aufholen und so ging es mit 11:16 in die Kabinen.
Wir nahmen uns vor, uns vor allem mehr an unseren Matchplan zu halten, den wir bis dahin nur in groben Ansätzen umsetzten. Auch in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs änderte sich wenig. Wir kämpften, hatten in Timon Mühlenstädt einen starken Rückhalt im Tor, es gelang uns allerdings nicht, Profit aus unseren Ballgewinnen zu schlagen. Julian Göke, der offensiv am Kreis ein starkes Spiel machte und am Ende der Partie 6 Buden erzielen sollte, war es dann, der in Minute 44 zum 17:21 traf. Wir kamen dennoch nie wirklich nah ran und bissen uns am massiven Innenblock des HC immer wieder die Zähne aus. Zehn Minuten vor Schluss lagen wir dann sogar mit sechs Toren zurück (19:25). Wir bäumten uns nochmals auf und wenige Minuten später waren wir beim 23:25 sogar nochmal dran, aber wieder belohnten wir uns nicht. Im Gegensatz dazu traf Herne doppelt und beim 23:27 knapp drei Minuten vor Ende der Partie war die Messe dann zu unseren Ungunsten gelesen. Beide Teams trafen noch zweimal und so mussten wir in eine bittere, aber absolut verdiente 25:29-Heimniederlage einwilligen.
Trainerstimme Fabian Arning: „Wir halten uns über 60 Minuten lang weder im Angriff noch in der Abwehr oder in den Umschaltphasen an unseren Matchplan. Wir wollten die Durchbrüche vermeiden und den Außen der Gäste etwas mehr Räume geben, dann bekommen wir in Halbzeit eins nur einen Schuss über Außen und den Rest über Durchbrüche. Wir haben unser Konzept verlassen. Wir waren eigentlich dafür bekannt, dass wir extrem eng am Plan agieren, aber heute haben 80 % nicht so funktioniert wie wir es in dieser Liga brauchen. Es hätte ein anderes Spiel sein können.“
HBS: Südhölter, Mühlenstädt, Schneider (Tor); J. Göke (6), Anzer (5), Görder (5/1), Hummerjohann (3), Hübner (2), ter Duis (2/2), Pöppelmeier, D. Krüger (je 1), Heinemann, F. Krüger, Steffen, Mader
HC Westfalia Herne: Beckmann, Dröge (Tor); Komisarek (9), Weste (6), Meier (6/3), Breil (4), Griese, Scherbina (je 2), Drees, Bandura, Dietze, F. und O. Neumann, Nehling
Mit der Niederlage rutschen wir auf Platz 10 in der Tabelle ab. Vielen Dank an die vielen Zuschauer in der Halle Aspe für den tollen Support über 60 Minuten! Am kommenden Samstag gastieren wir dann im Sauerland. Wir reisen zum Tabellenvierten, den Mendener Sauerland Wölfen. Anwurf in der Kreissporthalle Menden ist am Samstag, 28.02.26, um 19:30 Uhr. Wir freuen uns auch in der Fremde auf eure Unterstützung im Abstiegskampf!
