Weibliche C-Jugend überzeugt mit Tempo und Teamgeist
Mit einem verdienten 29:18-Erfolg gegen die SG Handball Detmold ist die weibliche C-Jugend des HBS am 19. April erfolgreich in die Qualifikationsrunde zur Oberliga gestartet. Es war das erste von insgesamt drei Qualifikationsspielen – und zugleich der Einstand des neuen Trainergespanns Marc Rüger und Anika Perlick an der Seitenlinie.
Der HBS fand von Beginn an gut in die Partie und setzte früh erste Akzente. Mit hohem Tempo im Umschaltspiel und einer aufmerksam agierenden Abwehr verschaffte sich das Team schnell Vorteile und kam so zu einfachen Treffern aus der ersten und zweiten Welle. Detmold hingegen hatte Mühe, ins Spiel zu kommen, und musste sich den ersten Treffer hart erarbeiten. Die kompakte Defensive des HBS ließ nur wenige klare Abschlüsse zu und zwang den Gegner immer wieder in schwierige Situationen.
Ein wichtiger Rückhalt war Torhüterin Amelie Rüger, die unter anderem mehrere Siebenmeter parierte und ihrer Mannschaft damit zusätzliche Sicherheit gab. Ihre Leistung war ein entscheidender Faktor, um sich frühzeitig abzusetzen.
Detmold reagierte mit einer frühen Auszeit, konnte den Lauf des HBS jedoch zunächst nicht stoppen. Die Abwehr des HBS stand weiterhin kompakt, arbeitete aufmerksam im Verbund und zwang den Gegner zu schwierigen Abschlüssen. Auch der jüngere Jahrgang erhielt von Beginn an Spielanteile und fügte sich mit engagierten Aktionen und sehenswerten Treffern nahtlos ein. Diese mannschaftliche Geschlossenheit spiegelte sich im Halbzeitstand wider: Mit einer komfortablen 17:4-Führung ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Spielbild. Das hohe Tempo der ersten Hälfte ließ sich konditionell nicht vollständig halten, wodurch Detmold zu mehr Offensivaktionen kam und das Spiel phasenweise ausgeglichener gestaltete. In dieser Phase zeigten beide Torhüterinnen starke Leistungen und verhinderten weitere Treffer.
Von der Bank aus blieb das Coaching des neuen Trainerteams ruhig und klar strukturiert. „Ruhig bleiben, keine Hektik“, lautete die wiederholte Ansage von Marc Rüger, der viel kommunizierte und seine Spielerinnen konsequent durch die Partie führte. Trotz der stärkeren Phase der Gäste geriet der HBS-Sieg nicht mehr in Gefahr. Am Ende stand ein verdienter 29:18-Erfolg auf der Anzeigetafel.
Im Fazit überwog die Zufriedenheit: Besonders das schnelle Umschaltspiel und die Spielübersicht lobten die Trainer ausdrücklich. Gleichzeitig sei deutlich geworden, dass im Bereich der physischen Fitness noch Entwicklungspotenzial bestehe, um das hohe Tempo über die gesamte Spielzeit konstant gehen zu können.
Mit diesem Sieg hat der HBS einen wichtigen Schritt in Richtung Oberliga gemacht. Die nächste Bewährungsprobe steht am kommenden Sonntag (26. April) an: Dann empfängt die Mannschaft die HSG Handball Lemgo vor heimischer Kulisse in Aspe – eine weitere Gelegenheit, die positive Entwicklung unter dem neuen Trainergespann zu bestätigen.
