w. C-Jugend: Arbeitssieg vor heimischer Kulisse

Im zweiten Qualifikationsspiel zur HV-Qualifikationempfing die weibliche C‑Jugend des HBS die HSG Handball Lemgo in Aspe. Nach dem klaren Auftakterfolg gegen Detmold wartete diesmal ein stärkerer Gegner. Am Ende setzte sich der HBS mit 34:30 durch – musste dafür jedoch deutlich mehr investieren.

Der HBS fand schwer ins Spiel, wirkte phasenweise müde und unkonzentriert. Technische Fehler und eine schwache Abschlussquote verhinderten zunächst einen guten Rhythmus. Lemgo agierte frischer, setzte die HBS‑Abwehr mit Tempo unter Druck und ging zwischenzeitlich mit vier Toren in Führung. Bis zur Pause kämpften sich die Gastgeberinnen jedoch zurück und gingen mit einem knappen Vorsprung in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel trat der HBS strukturierter auf. Die Angriffe wurden geduldiger ausgespielt, insbesondere das Zusammenspiel mit Kreisspielerin Lea Schlinkheider, die durchgehend auf dieser Position agierte, führte zu wichtigen Treffern. Lemgo blieb hartnäckig, doch der HBS behielt in der Schlussphase die Ruhe und sicherte sich verdient den 34:30‑Heimsieg.

Trainer Marc Rüger zeigte sich „durchwachsen zufrieden“ und sprach von einem „unnötig hart erkämpften“ Erfolg. Positiv bewertete er die gute Kräfteeinteilung da nur wenige Wechseloptionen zur Verfügung standen. Trainerin Anni Perlick lobte die Leistungen der Torhüterinnen. In der zweiten Halbzeit kam Antonia Rohde zu ihrem ersten Einsatz in der C-Jugend und zeigte eine solide Vorstellung mit wichtigen Paraden.

Mit zwei Siegen aus zwei Spielen wahrt der HBS seine Chance auf die Oberliga‑Qualifikation. Das entscheidende dritte Spiel findet am kommenden Samstag um 17:00 Uhr in Lage gegen den TuS Müssen‑Billinghausen statt.