wC-Jugend – Handballkrimi in Lage: HBS gewinnt nach Shootout 🤾‍♀️🔥🥅

Im dritten Spiel der HV-Qualifikation traf die weibliche C‑Jugend des HBS in Lage auf den TuS Müssen‑Billinghausen – einen traditionell anspruchsvollen Gegner. Am Ende setzte sich der HBS nach einem ausgeglichenen Spielverlauf im Shootout durch. Die Anfangsphase war auf beiden Seiten von Nervosität geprägt.

Der HBS setzte zunächst erfolgreich auf sein Tempospiel, insbesondere die schnelle Mitte führte zu Toren. Trotz einzelner technischer Fehler stabilisierte sich der HBS und erspielte sich bis zur Halbzeit eine kontrollierte Drei‑Tore‑Führung.

In der zweiten Halbzeit blieb die Partie ausgeglichen. Der HBS verteidigte den Vorsprung, ohne sich entscheidend abzusetzen. Zeitstrafen, nachlassende Konzentration und schwindende Kräfte ermöglichten Müssen ab der 45. Minute wieder konsequenter aufzutreten. In den letzten sieben Minuten glich Müssen den Rückstand aus und hatte im abschließenden Angriff sogar noch die Möglichkeit, die Partie für sich zu entscheiden.

Nach 50 Minuten stand es 37:37, sodass keine Mannschaft die Partie in der regulären Spielzeit entscheiden konnte und ein Shootout die Entscheidung bringen musste. Hier bewies der HBS die größere Nervenstärke. Vianne Aziz traf im entscheidenden Moment mit einem präzisen Wurf in den Winkel und sicherte ihrer Mannschaft damit den Erfolg. Zur „HBS Player of the Match“ wurde Kreisspielerin Frida Kühn vom HBS-Trainerteam nominiert. Sie überzeugte durch konstante Präsenz am Kreis und eine engagierte Defensivarbeit.

Fazit: Insgesamt agierte der HBS phasenweise strukturiert und nutzte vor allem das Tempospiel effektiv. Zeitstrafen und nachlassende Kondition in der Schlussphase zeigen jedoch weiteres Entwicklungspotenzial. Die Revanche für das verlorene Final‑Four‑Duell gegen Müssen ist jedoch gelungen.